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Autos von Daimler in Bremen

Werk Bremen: 1,5 Millionen Quadratmeter
Werk Bremen: 1,5 Millionen Quadratmeter Werksfläche © Daimler

Zehn Automodelle von Mercedes-Benz tragen das Siegel „Made in Bremen“. Im Mercedes-Benz Werk in Bremen-Sebaldsbrück werden seit 1978 Autos mit dem Stern auf der Motorhaube produziert. 12.700 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich über 400.000 Fahrzeuge vom Band laufen.

Beeindruckende Zahlen. Sie zeigen, dass in Bremen ein Herz fürs Auto schlägt. Und das ist mal sportlich-rasant und mal luxuriös-gediegen. Und vieles, was dazwischen liegt. So sind etwa die sportlichen Flitzer SL und SLC wahre Dauerbrenner, von denen bereits über eine Million Stück vom Band liefen. Das Werk Bremen ist gleichzeitig Leitwerk für die weltweite Produktion der C-Klasse. Von hier aus werden alle Produktionsstätten der C-Klasse gesteuert, überwacht und optimiert.

Damit das alles reibungslos funktioniert, versorgen insgesamt 1.000 Lieferanten das Werk. Deren Erzeugnisse werden mit täglich 1.000 LKW in das Werk transportiert. Einige dieser Lieferanten haben sich in Bremen angesiedelt – möglichst nah beim Stern. Dafür gibt es den Gewerbepark Hansalinie in direkter Nähe zum Werk. Er wird stetig ausgebaut, denn der Andrang auf die 1A-Lage direkt an der Autobahn ist groß.

Welche Autos mithilfe der vielen Unternehmen und Beschäftigten in Bremen produziert werden, zeigen wir in unserer Bildergalerie. Am Ende können Sie dann abstimmen!

Automodell Nr.1 aus Bremen: die Mercedes-Benz C-Klasse


C-Klasse: Das Volumenmodell aus Bremer Produktion
C-Klasse: Das Volumenmodell aus Bremer Produktion © Daimler

Als Nachfolger des „Baby-Benz“ gestartet, wird die C-Klasse seit 1993 gebaut. Sie ist die volumenstärkste Baureihe von Mercedes-Benz. Die vierte und neuste Generation der C-Klasse ist seit 2014 in Produktion und in vielen Modellvarianten erhältlich.

Große Klappe, viel dahinter: das T-Modell der C-Klasse

Viel Platz: Das C-Klasse T-Modell
Viel Platz: Das C-Klasse T-Modell © Daimler

Wenn viel Raum gebraucht wird, räumt das T-Modell das Feld ab. Kombis sind die beliebteste Fahrzeugklasse in Deutschland, kurz vor den SUVs. Das T-Modell der C-Klasse ist nicht nur bei Familien als Alles-Drin-Vehikel beliebt – viel Raum ist einfach praktisch, ob für Werkzeug, Getränkekisten, Hund und Henne oder die Skiausrüstung. Seit 2014 wird die neueste Generation exklusiv in Bremen gefertigt. Wer ein T fährt, kann sich sicher sein: Hier steckt Qualität made in Bremen drin. Beliebtestes Modell ist übrigens der Diesel C220, der vor allem bei Firmen als Dienstfahrzeug seine Kilometer sammelt.

Weniger Türen, mehr verführen: Das C-Klasse Coupé

Sportliches aus Bremen: C-Klasse Coupé
Sportliches aus Bremen: C-Klasse Coupé © Daimler

Das C-Klasse Coupé ist die sportlichste Variante der C-Reihe. Der Zweitürer ist in vielen ansprechenden Motorisierungen erhältlich – bis hin zu den besonders leistungsstarken AMG-Versionen. Für Komfort sorgt die neueste Technologie, wie Brems- und Lenkassistenten.

Der vierte im Bund: das C-Klasse Cabriolet

Platz für den norddeutschen Himmel: Das Cabrio
Platz für den norddeutschen Himmel: Das Cabrio © Daimler

Das Cabriolet macht das Quartett der Bremer C-Klassen komplett. Es ist zugleich das jüngste Mitglied der Klasse sowie das erste C-Klasse Cabrio überhaupt. Der Produktionsstart erfolgte im Juni 2016. Mehr über die Geschichte und Features der Bremer Fahrzeuge mit eingebautem norddeutschen Himmel auch in unserem Artikel: Das neue C-Klasse Cabriolet von Mercedes-Benz erweitert das Produktprogramm.

E-leganz aus Bremer Autoproduktion: das E-Klasse Coupé

obere Mittelklasse im E-Klasse Coupé
Sportliches für die obere Mittelklasse im E-Klasse Coupé, hier die neueste Version, die ab März 2017 an den Start geht © Daimler

Das E-Klasse Coupé läuft zusammen mit dem C-Klasse Cabriolet, dem Coupé und dem E-Klasse Cabriolet in Bremen von einer Montagelinie. Das Coupé steckt voller Technik: Statt analoger Instrumente dominieren bis zu drei Flachbildschirme das Armaturenbrett. Sie geben dem Fahrer Kontrolle über vielfältige Fahrzeugsysteme, wie automatische Abstandshaltung, Parkautomaten, Bremsassistenten oder einen Concierge Service.

Das zweite Cabriolet made in Hansecity: das E-Klasse Cabriolet

Das E-Klasse Cabrio: Eleganz unter freiem Himmel
Das E-Klasse Cabrio: Eleganz unter freiem Himmel © Daimler

1.500 Roboter unterstützen im Daimler-Werk die Autoherstellung. Sie stellen auch Teile für das E-Klasse Cabrio her. Wie bei allen Fahrzeugen, lässt sich auch das Cabrio in tausenden verschiedenen Variationen bestellen – die allesamt vom selben Band laufen. Möglich macht das eine intelligente Produktion, die Besucher auch bei einer der verschiedenen Werkführungen besichtigen können.

Mit dem Geländewagen GLC Offroad – auch in der norddeutschen Tiefebene

Querfeldein statt Gradstraßaus: GLC aus Bremen
Querfeldein statt Gradstraßaus: GLC aus Bremer Herstellung

Der SUV ist eines der beliebtesten Fahrzeugsegmente und – vor allem auch international – stark auf dem Vormarsch. So stieg die Zahl der verkauften SUVs im wichtigen Exportmarkt China 2016 um 44 Prozent. Der GLC ist der Mittelklasse-SUV aus dem Hause Daimler. Er gehört mit der C-Klasse zu einer Plattform, das heißt, dass wichtige Bauteile und Komponenten bei beiden Baureihen identisch sind. Mit der Familiennähe erklärt sich auch der Produktionsstandort Bremen. Der Geländewagen kombiniert einen großen Innenraum mit Offroader-Qualitäten.

GLC Coupé – jüngster Spross im Portfolio

Schon im Montagewerk ein Hit: Das GLC Coupé
Schon im Montagewerk ein Hit: Das GLC Coupé © Daimler

Das GLC Coupé ist das zehnte und jüngste neue Automodell, das in Bremen produziert wird. Es ist die sportlichere Variante des GLC, erkennbar durch das markant geschwungene Heck. Auch im Werk selbst steht es für Innovation: Hier kommt erstmals eine Sitzeinrichtung zum Einsatz, mit dessen Hilfe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Montage in einer ergonomisch optimalen Position in den Fahrzeug-Innenraum schwingen können. Das entlastet den Rücken und beugt so Berufskrankheiten vor.

Sportwagen made in Bremen: SL und SLC

Sportwagen für jedermann: Der SLC
Sportwagen für jedermann: Der SLC © Daimler

Hier werden Träume wahr: Mit dem SL und SLC schickt Mercedes in Bremen seine zwei Sportwagenreihen ins Rennen. Die zweisitzigen Roadster laufen von einem Band. Das kleinere Modell SLC feierte 2016 sein zwanzigjähriges Jubiläum, damals noch als „SLK“. Mittlerweile wurden über 670.000 Exemplaren verkauft.

Vorzeigemodell aus Bremen: Der SL
Vorzeigemodell aus Bremen: Der SL © Daimler

Sein großer Bruder, der SL, kann auf eine längere Geschichte zurückblicken: Der legendäre 300 SL sorgte 1954 mit seiner Leistungsfähigkeit für großes Aufsehen. Auch heute noch ist der SL ein Traumwagen für viele – und kann mit bis zu 455 Pferdestärken in der Serien- und 630 PS in der AMG-Version mit anderen Superboliden seiner Klasse mithalten.

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