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Lieferantenforum von oben
Zulieferer und Hersteller präsentieren sich auf dem Lieferantenforum © WFB/Jan Rathke

Hochkarätige Fachvorträge, Diskussionsrunden und Werksführungen: Die Daimler AG hatte in ihrem Bremer Mercedes-Benz Werk erstmals zu einem Lieferantenforum geladen. Gut 200 Geschäftspartner des Automobilbauers waren der Einladung an die Weser gefolgt. Eine erfreuliche Resonanz, die die Bedeutung des Automobilbauers für den Standort Bremen und für die Zusammenarbeit mit der Vielzahl an Zulieferern in der Region betont. Ausgerichtet hat der Konzern dieses Lieferantenforum gemeinsam mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH.

Bremer Werk mit weltweitem Vorbildcharakter

Die Vertreter der Daimler AG haben im Rahmen der Veranstaltung die gute Zusammenarbeit mit den Lieferanten hervorgehoben, insbesondere im Zusammenhang mit dem zurückliegenden weltweiten Anlauf der neuen C-Klasse. Das Bremer Mercedes-Benz Werk ist das globale Kompetenzzentrum für die Baureihe und hat den Produktionsstart an vier Standorten gesteuert. Zusätzlich sollte das Lieferantenforum potenziellen neuen Zulieferern die Möglichkeit geben, Kontakte zu knüpfen, zu vertiefen und sich detailliert zu informieren. „Wir haben hier vor Ort alles, was die Automotive-Branche stärkt und deutliches Potenzial für die weitere Entwicklung aufzeigt. Ein breitgefächertes Netz an Zulieferern, ein großes Know-how in der Materie und einen engen Austausch zur Wissenschaft“, unterstrich Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner die Standortpotenziale.

Senator Günthner
Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner hob die Bedeutung der Automobilwirtschaft für Bremen hervor © WFB/Jan Rathke


Ideale Flächen für Ansiedlung stehen zur Verfügung

Ein Ziel der Veranstaltung war auch, Bremen mit seinen breit gefächerten Kompetenzen als leistungsstarken Standort für die Automotive-Branche zu präsentieren. Die Wirtschaftsförderung stellte sich in diesem Rahmen mit ihren Angeboten vor: Von passenden Gewerbeflächen für Zulieferer, Unterstützung bei der Ansiedlung in Bremen bis hin zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Zudem präsentierte die WFB das Zukunftsprojekt EcoMaT (Center for Eco-efficient Materials & Technologies), in dem auch Leichtbautechnologien für die Automobilindustrie entwickelt werden sollen. „Wir wollen deutlich zeigen, dass Bremen im Wettbewerb der Standorte ein optimal aufgestellter, zukunftsfähiger Platz für die Automotive-Branche ist“, sagt Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen.

Blick auf der Forum
Mehr als 17.000 Automobil-Beschäftige gibt es in Bremen © WFB/Jan Rathke

Werksnähe für langfristige Kooperationen von Vorteil

Andreas Kellermann, Leiter Produktion S-, E- und C-Klasse sowie Standortverantwortlicher für das Mercedes-Benz Werk Bremen ergänzte im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Zulieferern: „Gemeinsam mit unseren Lieferanten-Partnern können wir auf eine lange Erfolgsgeschichte in der Produktion unserer Bremer Modellreihen zurückblicken. Viele Lieferanten haben sich bereits für einen eigenen Standort in Werksnähe entschieden – ein Schritt, der sich bewährt hat und eine exzellente Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit bei unserer volumenstarken Baureihe der C-Klasse bildet.“

Weitere Informationen zum Thema Automotive gibt es bei Jörg Kautzner, Tel.: 0421 9600 324, joerg.kautzner [at] wfb-bremen.de

Warum Bremen ein bedeutender Automobilstandort sowohl in der Produktion als auch in der Forschung ist, erfahren Sie auf der Übersichtsseite Automotive.


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