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19.9.2018 - Jann Raveling

Investoren finden als Start-up – neun Tipps!

Start-ups
Geldgeber und Investoren für junge Unternehmen findet man mit der richtigen Strategie

Sie suchen einen Investor? Hier finden Sie Tipps für Ihr Startup.
Sie suchen einen Investor? Hier finden Sie Tipps für Ihr Startup.

Wer den richtigen Investor findet, erhält weit mehr als nur Startkapital. Denn Wissen und Kontakte sind in vielen Fällen wertvoller als ein dickes Portmonee. Gründerinnen und Gründer finden den richtigen Investor, oder die richtige Investorin, mit Geduld, Offenheit und Neugier. Und unseren Tipps für Neugründer:

Tipp 1: Raus in die Welt!

Eduard Andrae hat es geschafft – er hat einen privaten Investor für seine Idee gefunden. Der 50-jährige ist Gründer des Portals trusted-blogs und kann sich jetzt ganz auf seine Webseite konzentrieren. „Ich habe mich auf Internet-Portalen umgesehen und Veranstaltungen für angehende Gründer besucht, um wichtige Informationen zu sammeln. Dabei konnte ich gleichzeitig potentielle Partner auf mich aufmerksam machen“, sagt Andrae. Wichtig sei ihm dabei, dass es in der Verbindung zwischen Geldgeber und Gründer um mehr ginge, als nur das Finanzielle: „Es muss menschlich passen, damit ein Start-up auch von den Kompetenzen des Investors profitieren kann.“ Damit liegt er genau richtig. Wer Geldgeber finden will, muss raus in die Welt. Es geht um große Mengen Geld und langjähriges Engagement – da möchten Investoren wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Hätten Sie viel Geld zu vergeben, würden Sie es nicht auch eher einem guten Freund oder vertrautem Bekannten in die Hand drücken, als völlig Fremden? Kontakte zu pflegen und aufzubauen ist das A und O. Wo man Investoren kennenlernt, dazu später mehr.

Tipp 2: Investoren finden, das geht nur mit Geduld und Selbst-Reflektion

Carsten Meyer-Heder ist Investor von trusted-blogs und Geschäftsführer der Bremer Digitalagentur team neusta in der Bremer Überseestadt. Mehrere junge Digital-Start-ups unterstützt er mittlerweile und ist damit einer der wichtigsten Investoren in der kleinen Hansestadt. Für junge Start-ups hat er eine ganze Reihe an Ratschlägen parat, worauf sie bei der Investorensuche achten sollten. „Gründer müssen zunächst wissen, was sie selbst wollen: eine langfristige Partnerschaft oder nur eine kurzfristige Geldspritze?“, so der Investor. Bei letzterem sei die Person des Investors eher egal. Für den Großteil der Start-ups ist eine richtige Partnerschaft aber vielversprechender. Vor allem, wenn sie erst ganz am Anfang ihres Gründungsvorhabens stehen.

Hände schütteln ist wichtig. Nicht vergessen!
Hände schütteln ist wichtig. Nicht vergessen!

Branchennah Investoren suchen

Hilfreich sei in jedem Fall ein Finanzier aus derselben Branche, denn dieser bringt neben fachlichem Wissen Marktkenntnis ein und kann den Zugang zu diesem deutlich erleichtern. So knüpft er wichtige Kontakte oder führt in Netzwerke ein, beides entscheidende Erfolgsfaktoren für junge Start-ups. Außerdem kann er Fachkräfte vermitteln, denn nicht jedes Start-up hat Experten für jeden Bereich – von der Technologie, über das Marketing, den Vertrieb bis hin zur Projektorganisation. Start-ups brauchen Know-how auf vielen Gebieten und das in einem Team, das bestens aufeinander abgestimmt ist.

Tipp 3: Der eigenen Intuition vertrauen

„Am Ende muss die Chemie zwischen Finanzier und Gründer stimmen, deshalb empfehle ich, eher ein Familienunternehmen zu finden, als den klassischen Risikokapitalgeber“, sagt Meyer-Heder. Denn ersteres hat neben einem Return-of-Invest noch weitere Interessen und ein persönliches Engagement in der Branche. Schwarze Schafe gibt es auch unter den Investoren, eine gute Recherche und ein intensiver Blick auf alle Verträge sind deshalb unablässig. Besonders dann, wenn es um die Höhe des Unternehmensanteils geht, der als Gegenleistung auf den Finanzier übergeht. Mehr als ein Start-up musste bereits mitansehen, wie die Entscheidungsgewalt über die eigene Firma weg war.

Tipp 4: Perspektivwechsel einnehmen

Welches Interesse hat der Investor an meiner Idee? „Es gibt ganz verschiedene Arten von Geldgebern – ob Business Angel, Venture Capital, Acceleratoren und Inkubatoren. Jeder hat seine eigenen Vorteile, deshalb müssen sich Gründer sehr gut mit der Materie auseinandersetzen“, sagt auch Kai Stührenberg vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. Ein Perspektivwechsel ist dabei hilfreich: Welches Interesse hat ein Geldgeber an der eigenen Idee? Welche Argumente können ihn überzeugen? Diese Fragen können im Pitch entscheidend sein. „Es geht nicht darum, als Bittsteller aufzutreten, sondern als ein Geschäftspartner, der Chancen bietet – das muss im Pitch klar werden. Auf die Finanzfrage sollten Start-ups bei einer Präsentation deshalb als letztes eingehen – und natürlich angemessene Forderungen stellen“, so Stührenberg.

Tipp 5: Ein Netzwerk aufbauen und Investoren finden

Wie man zu einem Pitch kommt, da stimmt der Wirtschaftsförderer mit dem Bremer Investor Meyer-Heder überein: am besten über jemanden, der den Investor kennt, über Netzwerke. Und die baut man sich am besten auf, indem man in das Start-up-Ökosystem der Stadt eintaucht, an Veranstaltungen teilnimmt oder auch mal bei der Wirtschaftsförderung nachfragt. In Bremen gibt es zum Beispiel jede Menge regelmäßige Veranstaltungen dazu. Welche das sind, listet das Starthaus Bremen auf. Das Starthaus ist die erste Anlaufstelle zu allen Gründerthemen in Bremen und hilft auch bei der Investorensuche weiter. Los geht es auf www.starthaus-bremen.de. Weitere Möglichkeiten, nach Netzwerken und Chancen zu suchen gibt es an diversen Stellen im Netz. Dabei kommt es stark auf den Aufenthaltsort an. Denn: Jede Stadt ist anders. Jedes Netzwerk ist anders und was auf der einen Seite funktioniert, ist woanders ein No-Go. Es gilt, Fingerspitzengefühl zu beweisen. Gute Anlaufstellen sind auch lokale Ableger überregionaler Netzwerke. So gibt es in fast jeder Stadt Business Angels-Chapter oder Vereinigungen der Wirtschaftsjunioren. Universitäten mit Gründerlehrstühlen oder Förderprogrammen für Unternehmenstarter haben viele Tipps parat. Auch Branchennetzwerke sind eine gute Wahl – nicht nur um Investoren zu finden, sondern auch potenzielle Geschäftspartner oder gar neue Kunden. In Bremen etwa Bremen Digitalmedia für die IT-Branche.

Bremen hat Start-ups viel zu bieten, unter anderem auch Investoren © WFB/ Jonas Ginter

Tipp 6: Im Schlaf die eigene Idee vorstellen 

Ein Vortrag vor Investoren wird auch „Pitch“ genannt. Pitches können viele unterschiedliche Formen haben. Ob offizielles Pitchingevent mit festgelegter Redezeit oder eine 20-Sekunden-Fahrstuhlpräsentation – alles ist drin. Für Gründer heißt das: Sie müssen ihre Story in ganz unterschiedlichen Formaten parat haben. Die Gründungsidee muss immer klar und authentisch rüberkommen. Wichtig ist es, den Investor zu packen, ihn mitzureißen, damit er bereit ist, das Wagnis einzugehen. Dabei spielen sowohl weiche als auch harte Faktoren eine Rolle. Weiche Faktoren sind das Vertrauen, die Kompetenz und die Leidenschaft, welche die Gründer mitbringen. Aber Marktdaten, Rendite oder Unternehmenswerte dürfen nicht vergessen werden.

Tipp 7: Das richtige Pitchdeck

Ein Pitchdeck ist im Grunde genommen eine Unternehmenspräsentation mit gewissen Extras. Sie dient dazu, auf Pitchingevents für Investoren das Unternehmen kurz und bündig vorzustellen. Oder interessierten Personen eine schnellen Überblick zu geben, der einfach per Mail versandt oder persönlich übergeben werden kann. Es besteht aus zehn bis zwölf Folien, welche die Idee, das Team, den Markt und die Chancen beschreiben. Aber das ist kein Muss, auch ein Pitch ohne Medien kann funktionieren, wenn man nicht gerade ausgiebig Zahlen vorstellen muss. Letztlich zählen Story und Person – Medien sind immer nur Mittel zum Zweck, um die Geschichte zu erzählen.

Braucht jedes Start-up ein Pitchdeck?

Ja und nein. Wer keine Start-up-Events besucht, benötigt diese seltener, wer der geborene Redner ist und wichtige Fakten wie Unternehmenszahlen, Businessplan, Marktanalysen gerne anders präsentiert, kann diese auch anders aufbereiten. Aber für viele Start-ups ist das Pitchdeck auch eine sehr gute Hilfestellung, um die eigene Gründungsidee auf einen Punkt zu bekommen, in Worte zu fassen und so aufzubereiten, dass auch Laien sofort verstehen, um was es geht.

Tipp 8: Investor finden oder Kreditgeber?

Ist ein Investor überhaupt das Richtige? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Denn es gibt auch Haken: Financiers wollen in der Regel Unternehmensanteile haben – und je nach Verhandlungsgeschick – nicht zu knapp. Damit einhergehend kommt oft auch ein Mitspracherecht, die Einsetzung als Mitgeschäftsführer und natürlich der Wunsch nach Beteiligung an der Gewinnausschüttung. All das muss kein Nachteil sein – Gründer sollten sich dessen aber bewusst werden. Natürlich gibt es immer noch die klassische Form der Kreditfinanzierung über eine Förderbank, eine echte Alternative zu Risikokapitalgebern. Denn auch hier gibt es Mischformen, etwa Bankbeteiligungen, also quasi Bank-Venture Capital. Sie können für junge Gründer oft vorteilhaft sein, denn Förderbanken haben ein großes Interesse an wirtschaftlichem Erfolg des Unternehmens und können viel finanzielles Know-how beisteuern. In Bremen gibt es zum Beispiel den EFRE-Beteiligungsfonds der BAB Förderbank für Bremen und Bremerhaven. Bundesweit gibt es verschiedene Programme, etwa der KfW-Bank. Ein weiteres Beispiel ist der Hightech-Gründungsfonds.

Tipp 9: Wie schnell finde ich einen Investor?

Investorensuche dauert. Denn es geht hier um persönliche Kontakte und die wollen aufgebaut und gepflegt werden. Vertrauen kommt nicht von heute auf morgen. Wer sich auf Investorensuche begibt, muss daher einen langen Atem einplanen: Sechs bis zwölf Monate sind ein guter Richtwert. Das heißt natürlich auch, dass die eigenen Finanzmittel so lange halten müssen. Gute Planung ist entscheidend! Investoren sind keine Retter, die einen aus der finanziellen Bredouille helfen, sie sind Partner, mit denen zusammen Investitionen ins Unternehmen, in die eigene Idee, möglich werden. Das bedeutet, sich frühzeitig auf die Suche nach Finanzquellen zu begeben, denn werden die Mittel plötzlich knapp, ist es möglicherweise schon zu spät.

Zusammengefasst: Top 9 Tipps Investoren finden

Ganz schön viel zu beachten! Deshalb hier nochmal unsere Checkliste:

  • Tipp 1: Raus in die Welt! Von selbst kommen keine Investoren auf einen Gründer zu. Klappern gehört zum Handwerk! Redet über eure Idee an möglichst vielen Stellen, mit möglichst vielen Menschen. Kommt in die Medien, auf Social Networks!
  • Tipp 2: Geduld und Selbst-Reflektion Werdet euch im Klaren, was ihr wirklich wollt. Was woll der Investor euch bieten? Nur Geld oder braucht ihr Know-how?
  • Tipp 3: Der eigenen Intuition vertrauen Die Aussicht auf Geld ist verlockend. Aber nicht alles glänzt. Holt euch Informationen, zweite Meinungen ein!
  • Tipp 4: Perspektivwechsel einnehmen Welches Interesse hat der Investor an meiner Idee? Welches Interesse hat ein Geldgeber an eurer Idee? Wieso sollte er investieren? Was sind die harten Fakten, wie wollt ihr Geld verdienen?
  • Tipp 5: Ein Netzwerk aufbauen Lernt die richtigen Menschen kennen. Besucht Veranstaltungen, schaut euch an, was eure Stadt zu bieten hat!
  • Tipp 6: Im Schlaf die eigene Idee vorstellen können Unverhofft kommt oft. Ihr müsst jederzeit über eure Idee reden können, ob kurz oder lang.
  • Tipp 7: Pitchdeck vorbereiten Bereitet ein Pitchdeck vor und zeigt es herum. Nehmt Feedback auf und verbessert euch!
  • Tipp 8: Investor finden oder Kreditgeber? Nicht immer sind Risikokapitalgeber die richtige Wahl. Gibt es Alternativen? Was haben die zu bieten?
  • Tipp 9: Zeit einplanen Es geht um Geld, aber es geht nicht um eure Existenz. Macht euch bewusst, dass es sehr lange dauern kann, bis ihr Mr. Right gefunden habt.


Und jetzt? Auf in die Welt! Wenn ihr noch weitere Fragen habt, das Starthaus ist eure erste Wahl. Weitere Informationen zu Unternehmensgründungen gibt es unter +49 (0)421 9600 372

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„my opinion“ liefert Kundenfeedback in Echtzeit

Der direkte Dialog mit den Kunden ist Gold wert. Doch was denken diese über Unternehmen? Mit der Anwendung „my opinion" der smart insights GmbH erhalten Firmen in Echtzeit Meinungen und können unmittelbar reagieren.

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Frische Brötchen für das Weltall

Wenn Astronauten eines Tages zum Mars fliegen wollen, müssen sie sich unterwegs mit Nahrung versorgen. Ein Teil der Lösung könnte sein, dass sie selbst Getreide anbauen und Brot backen. Das Start-up „Bake in Space“ aus Bremen ist kurz davor, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Start-ups
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Neues Altes – wie mySWOOOP mit gebrauchten Geräten das Internet erobern möchte

mySWOOOP hat geschafft, wovon viele Gründerinnen und Gründer träumen: innerhalb von wenigen Jahren den Schritt vom Start-up zum Shooting-Star mit Millionenumsatz. Schlüssel des Erfolgs war der Einstieg des Bremer Traditionsunternehmens C. Melchers.

Neu in Bremen
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Start-ups
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Traum-Ferienwohnungen: "Culture wins!"

Direkt nach dem Studium haben Nicolaj Armbrust und Sebastian Mastalka ihr erstes Unternehmen gegründet: Traum-Ferienwohnungen bringt private Vermieter und Urlauber direkt zusammen. Heute arbeiten 130 Mitarbeiter bei dem Bremer Start-up. Im Interview mit Klub Dialog verraten sie unter anderem, was hinter ihrer besonderen Unternehmenskultur steckt.

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Starker Schaum aus Bremen: Zwei Brüder starten mit Metallschäumen durch

Zwei Brüder aus Bremen bringen mit dem Start-up Mac Panther Materials einen neuen Metallschaum auf den Markt. Der lässt sich kostengünstig produzieren und ist vielseitig einsetzbar. Sein Geheimnis liegt im Produktionsprozess, der auf einer genial einfachen Idee beruht.

Start-ups
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Der salonfähige Korn

Aus einer Schnapsidee wird ein veritables Geschäft: Gut neun Monate nach Auslieferung der ersten Flaschen zieht „Nork“ seine Kreise in ausgewählten Hamburger und Bremer Bars – und nun auch in Berlin. Der Korn kommt an.

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Austernpilze aus dem Bunker, das ist die neuste Idee von Michael Scheer, dem Chef der Gemüsewerft. Derzeit produziert er jährlich 1,3 Tonnen Obst und Gemüse auf dem Gelände in der Bremer Überseestadt - und erzeugt quasi nebenbei gesellschaftlichen Wandel.

Start-ups
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Die Start-up-Landschaft in Bremen und Bremerhaven

In Deutschlands kleinstem Bundesland hat sich eine lebendige Start-up-Szene entwickelt, die nah an der Industrie agiert. Der Umgang untereinander ist dabei familiär – Behörden, Banken, Unternehmen, private Akteure und Förderinstitute ziehen an einem Strang. Das macht den Start in den beiden Städten so leicht.

Unternehmensservice Bremen
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Wir gründen eine GmbH! Eine Anleitung für den Weg in die Selbstständigkeit

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Künstlerstadt: Clowns, Fotografen oder Feuerspucker gesucht?

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Durch Kunst neue Zugänge schaffen: Das ist das Ziel von Kulturwissenschaftlerin Anne Kauhanen und dem Künstler, Choreographen und Tänzer Arton Veliu. Zusammen mit Jugendlichen entwickeln sie "gesellschaftlichen Moves" - und bringen damit Einiges in Bewegung.

Start-Ups
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XELA Store: "Folge deinem Bauchgefühl!"

Hochwertige, handgefertigte und fair gehandelte Designerartikel aus Lateinamerika: Das ist das Produkt des Bremer Social Startups XELA Store. startup valley hat Jorge, einen der Gründer, zum Interview getroffen - und unter anderem herausgefunden, was Huipiles sind.

Neu in Bremen
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KartonTech Bremen: Vom Packmitteltechnologen zum Chef

Thomas Langner hat im Gewerbepark Hansalinie den Schritt in die Selbstständigkeit gemacht. Stanzen, falzen, kleben: Er bietet verschiedene Dienstleistungen für die Kartonagen- und Verpackungsindustrie – und kann etwas, was andere Anbieter nicht können.

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03.03.2017
Auf der sicheren Seite

Der Bremer Jörg Allstädt bedient den deutschlandweiten Trend nach mehr Sicherheit. Hinter dem Namen Turtle Saferooms verbirgt sich die Idee, funktionale Schutzräume in bestehende Häuser zu konstruieren – eine Sicherheitstechnik mit hohem ästhetischem Anspruch, die an der Weser geboren wurde.

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Bergsteiger auf hoher See

Hauptsache schwindelfrei! Die meisten der Stahlbau- und Schweißspezialisten der mh² offshore GmbH aus Bremerhaven haben eine Zusatzausbildung als Industriekletterer. Sie sind zur Stelle, wenn es selbst an der Küste gewaltige Höhen zu überwinden gibt – zum Beispiel bei Arbeiten an Offshore-Windkraftanlagen.

Luft- und Raumfahrt
25.01.2017
Kampf dem Dateien-Wirrwarr beim Satellitenbau

Beim jungen Bremer Unternehmen Valispace entwickeln Marco Witzmann und sein Team seit zwei Jahren webbasierte Software, die Raumfahrtingenieuren Arbeitserleichterungen und ein Ende des Dateien-Wirrwarrs verspricht.

Erfolgsgeschichten
13.01.2017
Als Student ein Unternehmen gründen: die Chefs von morgen an der Bremer Jacobs University

Sich mit 20 Jahren Gedanken über das eigene Unternehmen machen? An der Jacobs University werden Studierende wie Julius Schneider auf ihre Karriere als Existenzgründer vorbereitet. In Bremen treffen sie dabei auf ideale Voraussetzungen, um ihre Ideen in die Praxis umzusetzen.

Kreativwirtschaft
16.11.2016
Hilfe bei Existenzgründung: Wie das Bremer Starthaus Gründenden hilft

Eine Idee, gereift wie guter Käse: Katrin Grosch hat sich mit ihrem eigenen Käseladen in Bremen-Findorff selbstständig gemacht. Hilfe, Tipps und Beratung erhielt sie dabei vom B.E.G.IN-Gründungsnetzwerk. Sie erzählt uns, wie Gründer optimal starten.

Start-ups
11.11.2016
Sprachsuche im Internet: Mit Spaactor finden, was andere sagen

Google findet alles. Alles? Nein – nur, was geschrieben steht und abgebildet wird. Aber das Internet, das sind auch Millionen Stunden an Videos und Podcasts. Was darin gesagt wird, das weiß Google nicht. Spaactor hingegen schon. Wie Unternehmen davon profitieren, verrät Start-up-Gründer Christian Schrumpf.

Kreativwirtschaft
12.10.2016
Alles Wurst? Raum für Kreative in einer ehemaligen Wurstfabrik

Ungewöhnliche Ideen brauchen Raum, um sich zu entfalten. In einer ehemaligen Wurstfabrik hat die Bremer ZwischenZeitZentrale einen Ort geschaffen, an dem Kreative zu erschwinglichen Preisen Arbeits- und Büroräume zwischennutzen können.

Kreativwirtschaft
24.08.2016
Neun Tipps für Existenzgründer beim Bankgespräch

Wer gründen will, kommt selten ohne Fremdkapital aus. Dabei muss er oder sie den Finanzberater für einen Kredit überzeugen – denn letztendlich entscheidet die Bank. Wir haben neun Tipps zusammengestellt, wie Kreative erfolgreich das Bankgespräch bewältigen.

Kreativwirtschaft
10.08.2016
Der Weg in die Selbstständigkeit – 13 Förderprogramme für Kreativ-Gründer

Ein eigenes Unternehmen gründen, sich selbstständig machen – davon träumen viele. Oft scheitert es jedoch an den finanziellen Mitteln. Wir haben eine Liste mit Förderprogrammen des Landes Bremen und des Bundes zusammengestellt, die den Start ins eigene Business erleichtern.

Kreativwirtschaft
13.07.2016
Von der Uni in die Selbstständigkeit: Zwei junge Bremer starten mit ihrer Werbeagentur in der Neustadt durch

Schon nach einem halben Jahr alle Hände voll zu tun: Die beiden jungen Neustädter Lars Klimmeck und Christoph Neumeier haben mit ihrer Agentur Jung&Billig den richtigen Riecher fürs digitale Werbe-Business.

Erfolgsgeschichten
08.07.2016
Purpose Stiftung – Unternehmen, die Eigentum und Management neu denken

Ganz hoch im gesellschaftlichen Diskurs stehen aktuell Fragen zu Eigentum, Umverteilung und alternativen Formen des Arbeitens. Im Gespräch erläutert der Bremer Achim Hensen, Mitbegründer des Purpose-Netzwerks, wieso Purpose dafür arbeitet, dass die Wirtschaft ihre eigentlichen Aufgaben besser wahrnehmen kann.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
01.07.2016
citylab Bremen – ein strategisches Konzept zur Zwischennutzung hat Erfolg

Wenn Ladenflächen vorübergehend nicht genutzt werden, wird vielerorts über eine Zwischennutzung nachgedacht. Das citylab in der Bremer Innenstadt folgt einem besonderen Konzept, das von Besuchern gut angenommen wird: in temporären Pop-up-Stores können innovative Geschäftsideen ausgetestet werden.

Start-ups
24.06.2016
Machen statt reden – "Startup Weekend Bremen" setzt Impulse

"No talk, all action!", so das Motto des "Startup Weekend Bremen". Das Ziel: In 54 Stunden von der Idee zum Start-up. 40 Teilnehmende mit 18 Ideen waren dabei – Konzepte wie dieses beweisen, dass die Szene in Bremen wächst und im bundesweiten Vergleich aufholt.

Luft- und Raumfahrt
01.06.2016
Wie Start-ups mit Technik aus dem All die Welt verändern

„Commercial Space“ oder auch "New Space" hat mit der eigentlichen Raumfahrt kaum etwas zu tun. Unter diesem Thema versteht man Geschäftsmodelle, bei denen Raumfahrttechnologien verwendet werden, um einen konkreten Nutzen für Industrie oder Gesellschaft zu erzielen. Rund 200 Start-ups und Investoren haben dazu auf dem "Disrupt Space Summit" Ideen entwickelt.

Stadtentwicklung, Gewerbeflächen, Immobilien
23.05.2016
Sneaker in individuellem Design

Schuhe individuell konfigurieren und nach eigenen Vorstellungen in einer Manufaktur herstellen lassen? Dass das auch bei Sneakern in herausragender Qualität geht, beweist Malte Blank mit BLNKS in der Bremer Innenstadt.

Windenergie
18.04.2016
Windenergie-Start-up evoblade: Angewandte Forschung und Gründergene

Mit Luftströmen kennt Dr.-Ing. Frank Kortenstedde sich bestens aus. Innerhalb der Dissertation hat der 44-Jährige erste Ansätze für ein innovatives Strömungselement entwickelt, das mittlerweile Kern des Start-ups evoblade ist. Seit 2014 feilt er mit drei weiteren Mitstreitern an der Unternehmensidee. Im kommenden Jahr gehen die Ingenieure an den Markt.

Kreativwirtschaft
06.04.2016
Produktionsräume auf Zeit – bei Craftspace online mieten

Das eigene Fotostudio, die Werkstatt oder die Profi-Küche sind selten voll ausgelastet. Warum dann nicht mit anderen teilen? Das Start-up Craftspace bringt Anbieter von Produktionsräumen und Gründer, Kleinunternehmer und Künstler auf einer Onlineplattform zusammen. Davon profitieren alle.

Wissenschaft
05.04.2016
Paddeln an Land - zwei Bremer Studenten erfinden das Radfahren neu

Es gibt Erfindungen, die sind so genial wie naheliegend, da fragt man sich: Wieso erfindet das jemand erst jetzt? So wie beim Paddelfahrrad, das zwei Bremer Studenten der Universität Bremen entwickelt haben.