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Neues Versandlager für 20.000 unterschiedliche Sicherheitsschilder im Bremer Industrie-Park

Janina Marahrens-Hashagen im Portrait
Freut sich über den neuen Standort: Janina Marahrens-Hashagen © WFB | Frank Pusch

Der Bremer Industrie-Park, der sich jahrelang nur zögerlich entwickelte, ist nun bis auf wenige Restflächen verkauft und zum überwiegenden Teil schon bebaut. Auch der Bremer Schilderhersteller Marahrens Group hat hier eine passende Erweiterungsfläche für sein Versandgeschäft gefunden.

„Für uns ist dies die perfekte Wirtschaftsförderung“, sagt Janina Marahrens-Hashagen, geschäftsführende Gesellschafterin der Marahrens Group mit Nachdruck. Anfang 2016 bezog ein Teil des Unternehmens die Räumlichkeiten in der neugebauten Halle und den angeschlossenen Büros in der Gottlieb-Daimler-Straße im Bremer Ortsteil Grambke, Eingangs des Bremer Industrie-Parks Nord. Die Nähe des Erweiterungsgeländes zum Hauptsitz der Firma – nur wenige hundert Meter entfernt in der Grambker Heerstraße – war hier ein offensichtlicher Vorteil. Der traditionsreiche Bremer Schilderhersteller hat über 60 Jahre Erfahrung in allen Bereichen der Beschilderung: Von einfachen Sicherheitsschildern hat sich das Angebot bis hin zu digitalen Informations- und Leitsystemen entwickelt. Darüberhinaus werden Komplettbeschilderungen ganzer Objekte wie Hotels, Einkaufszentren oder Kreuzfahrtschiffe nach Kundenwünschen angefertigt. Natürlich werden aber auch dekorative Beschilderungen, Fahrzeugbeschriftungen, Außenwerbung, Pylone und Beschriftungen in Blindenschrift, der Braille, angeboten.

Abteilung Sicherheit in den neuen Räumlichkeiten

Die Abteilung Sicherheitskennzeichnungen der Marahrens Group, die 2001 für den Katalogversand gegründet wurde, bezog im Januar 2016 die neuen Räumlichkeiten im Bremer Industrie-Park. Von hier aus betreibt die Firma nun den Katalogversand ihres Sortiments, das aus rund 20.000 Artikeln besteht: Warn-, Brandschutz und Gebotszeichen, die beispielsweise aufgrund von ISO-Normen und anderen Vorschriften in Firmen und öffentlichen Gebäuden erforderlich sind. Sie werden im Marahrens-Schilderwerk am Standort „Auf den Sandbreiten“ hergestellt. Das Unternehmen hat eine langjährige Expertise im Bereich Sicherheitsbeschilderung, und Mitarbeiter der Marahrens GmbH sind an den Normungsarbeiten für die geplante Neugestaltung der EU-Norm für Sicherheitsschilder beteiligt.

Marahrens vertreibt seine Produkte deutschlandweit und in die Schweiz. Im neuen Vertriebszentrum konfektionieren Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die Bestellungen und versenden sie anschließend direkt.

Lager Marahrens Group Bremer Industrie-Park
Neuer Standort des Bereichs Sicherheitsbeschilderung der Marahrens Group Bremen im Bremer Industrie-Park © Marahrens Group

Moderner Industriebau mit Industriedesign ausgestattet

Der moderne Industriebau mit Akzenten im markanten Marahrens-Grün ist mit großen Rolltoren ausgestattet, um eine schnelle Be- und Entladung der Lkws zu ermöglichen, die zweimal täglich das Gelände erreichen. In der Lagerhalle ist jedes Regalfach mit einem Barcode für das interne Warenwirtschaftssystem ausgezeichnet.

„Wir haben auch zwei Technikräume in das Gebäude integriert, so dass es möglich ist, hier auch Produktion unterzubringen, falls wir uns zu einem späteren Zeitpunkt dazu entschließen sollten“, erläutert Marahrens-Hashagen. „Auch eine Erweiterung der Halle ist jederzeit möglich – Ausbaureserven haben wir eingeplant.”

An die Lagerhalle angeschlossen sind außerdem Büroräume – und eine großer, heller Aufenthaltsraum mit Küche, in der Mitarbeiter ihre Mahlzeiten frisch zubereiten können. Die Innenräume sind in einem ansprechenden Industriedesign gestaltet: Der Sichtbeton der Gänge mit betont rauer Brettschalung erzeugt eine warme, organisch wirkende Optik. Große Fensterfronten und gezielt eingesetzte Lichteffekte werten den Industriebau auf. Insgesamt haben 18 Personen im neuen Gebäude ihren Arbeitsplatz, wobei zwei neue Arbeitsplätze im Zuge der Umstrukturierung geschaffen wurden.

Guter Kontakt zu anderen Unternehmen im Industrie-Park

“Wir kennen die anderen Unternehmen, die sich hier angesiedelt haben zum Teil schon sehr lange, und es gibt Zusammenarbeit in vielen Bereichen“, sagt Marahrens-Hashagen.

Dabei hatte sich der Bremer Industrie-Park zunächst sehr zögerlich entwickelt: Bereits in den 1990er Jahren hatte die Wirtschaftsförderung Bremen das 140 Hektar große Areal an der A281, in unmittelbarer Nähe von Arcelor Mittal gekauft, doch der Verkauf ging nur langsam voran. In den letzten Jahren nahm die Nachfrage jedoch stark zu, so dass aktuell nur noch rund 22 Hektar Fläche zur Verfügung stehen. Der Bremer Industrie-Park weist einen Branchenmix aus den Bereichen Kunststoff- und Metallverarbeitung, Recycling, Laborleistungen und Logistik auf. Der Anschluss über die A281 und die A27 stellt eine gute Anbindung sicher – auch an die Hansalinie von Hamburg über Bremen nach Osnabrück und bis ins Ruhrgebiet.

Der Sand zum Aufschütten der Straßen und Flächen wurde mit einem Spülbagger dem nahen Grambker Sportparksee entnommen, der sein Schlingpflanzenproblem auf diese Weise auch gleich los wurde: Der See wird in großen Teilen auf eine Tiefe von zwölf Metern gebracht.

Die Unternehmerin ist sehr zufrieden in ihrem neuen Standort. Gibt es doch etwas, das sie sich noch wünscht? „Eine Haltestelle für den Bus wäre schön, die Anbindung an den ÖPNV ist für die Angestellten der Firmen im Industrie-Park natürlich wichtig. Infrastruktur ist das A und O.”


Marahrens Group, Grambker Heerstraße 12, 28719 Bremen, T 0421-69444-0.

Mehr zum Bremer Industrie-Park erfahren Sie hier oder bei Ray Ivens, Unternehmensservice und Vertrieb, Projektleiter Region Bremen West, T +49 (0) 421 9600-223, ray.ivens@wfb-bremen.de

Mehr zur Standortberatung und Unternehmensbetreuung der WFB finden Sie hier.


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