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19.11.2018 - Janet Binder

Bremer Organisation BORDA unterstützt Armutsregionen mit Abwassersystemen

Internationales

Täglich sterben 2.300 Menschen weltweit wegen mangelnder Hygiene, schmutzigem Wasser und schlechter Sanitärversorgung. Die gemeinnützige Fachorganisation BORDA sorgt von Bremen aus mit Projekten und Büros in 25 Ländern dafür, dass sich die Situation bessert. Inzwischen hat sie die Vereinten Nationen geschlossen auf ihrer Seite.

 Stefan Reuter ist seit 18 Jahren bei der gemeinnützigen Fachorganisation BORDA in Bremen tätig.
Stefan Reuter ist seit 18 Jahren bei der gemeinnützigen Fachorganisation BORDA in Bremen tätig. © WFB/Focke Strangmann

Berühmte Unterstützer

Bill Gates zog vor kurzem viel Aufmerksamkeit auf sich: Auf einer Konferenz in Peking stellte er neben sein Rednerpult ein Glas mit menschlichen Exkrementen. Mit der Aktion wollte der Microsoft-Gründer auf den Mangel an Toiletten in Entwicklungsländern hinweisen, wodurch über Erreger tödliche Krankheiten entstehen, an denen Millionen Menschen sterben. Mit seiner Stiftung unterstützt er viele Projekte in Armutsregionen – auch solche, die von der Bremer Organisation BORDA initiiert werden. Mit rund 400 Fachleuten ist BORDA für Stiftungen, Kommunen und Regierungen weltweit ein begehrter Partner, wenn es darum geht, die Abwasserversorgung zu verbessern.

Enormer Schub durch UN-Erklärung

Vor allem in den letzten Jahren ist die Expertise des Bremer Vereins immer stärker nachgefragt worden. Das hat einen einfachen Grund: 2015 verpflichteten sich alle 193 Staaten der Vereinten Nationen, bis 2030 für ihre Einwohner sauberes Wasser und eine sanitäre Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Eine Mammutaufgabe, denn mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat keine vernünftige sanitäre Grundversorgung. „Seit der Erklärung müssen wir bei den Stadtverwaltungen und Regierungen nicht mehr darum kämpfen, dass wir etwas machen, es geht nur noch darum, wie“, sagt BORDA-Geschäftsführer Stefan Reuter. 

Soziale Strukturen sollen verändern werden

Diese Entwicklung war nicht vorhersehbar, als sich vor über 40 Jahren einige Bremer Akademiker zusammentaten, um BORDA zu gründen. Eine „kleine Gruppe von unbeirrbaren Vordenkern“ nennt Reuter die Gründer respektvoll. Ihr Ziel war es, die Lebensbedingungen von Menschen durch ressourcenschonende Technologien weltweit zu verbessern. „Wir sind keine Organisation für Nothilfe, sondern wollen soziale Strukturen verändern“, erklärt Reuter. Inzwischen betreibt BORDA Büros und Projekte in 25 Ländern und ist international anerkannt. Im Bremer Büro hat sich die Anzahl der Beschäftigten innerhalb der letzten fünf Jahre auf 30 verdoppelt.

Beteiligte vor Ort einbinden

Ging es früher vor allem um sauberes Wasser und nachhaltige Energieversorgung, stehen heute vor allem dezentrale Abwassersysteme im Mittelpunkt. Die Fachleute von BORDA haben dazu Konzepte ausgearbeitet, die von Städten und Verwaltungen in Asien, Afrika, Lateinamerika und dem Nahen Osten aufgegriffen werden. „Sie kommen mittlerweile schon von sich aus auf uns zu“, freut sich Reuter. BORDA leistet technische Unterstützung bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb der Anlagen. Wichtig sei es, vor Ort alle Beteiligten von den Anwohnern bis zu den Bürgermeistern in ein Projekt einzubinden, damit es auch langfristig funktioniere. „Die Anlagen müssen ja bewirtschaftet und instandgehalten werden“, betont Reuter, der seit 18 Jahren bei BORDA und seit 2012 in der Position des Geschäftsführers ist.

Jahresbudget beträgt zehn Millionen Euro

Das Jahresbudget des gemeinnützigen Vereins liegt bei zehn Millionen Euro, das meiste Geld kommt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Weitere Mittel stammen etwa von der Weltbank oder auch von Bill Gates und seiner Frau Melinda. Deren Stiftung unterstützt zurzeit ein Vorhaben in Indien: 30 Kleinstädte werden an Toilettensysteme angeschlossen, die dezentral sind und deshalb kein Wasser zum Spülen und keine Kanalisation brauchen.

Fäkalschlamm wird als Dünger aufbereitet

Bereits 2016 setzte BORDA zusammen mit einer Partnerorganisation das Konzept in einem Pilotprojekt in der Stadt Devanahalli mit 30.000 Einwohnern um. Die Häuser verfügten zwar bereits über Klärgruben. Doch der Fäkalschlamm wurde nicht regelmäßig abgeholt, und wenn doch, wurde er irgendwo in der Natur entsorgt. Mithilfe von BORDA wurde auf einer ehemaligen Müllhalde eine moderne Kläranlage gebaut, die mit mikrobiologischen Abbauprozessen arbeitet. „Sie arbeitet die Flüssigkeit in dem Fäkalienschlamm so auf, dass sie zum Wässern von Feldern genutzt werden kann“, sagt Reuter. Der Rest wird getrocknet und kann als Dünger benutzt werden. „Fäkalien sind eine coole Ressource, da sind viele Nährstoffe drin“, lacht Reuter.

Ein Tankwagen saugt jetzt regelmäßig die häuslichen Klärgruben in Devanahalli ab und entleert sie umweltgerecht in der Aufbereitungsanlage.
Ein Tankwagen saugt jetzt regelmäßig die häuslichen Klärgruben in Devanahalli ab und entleert sie umweltgerecht in der Aufbereitungsanlage. © BORDA, Julia Knop

Für Finanzierung wird kleine Gebühr erhoben

Gleichzeitig wurde eine verlässliche Entleerung der Gruben durch Tankwagen mit Absaugvorrichtung organisiert. „Die bis dahin tätigen Unternehmen agierten in einem grauen Markt“, sagt der 55-Jährige, der sich als gelernter Maurer und Bauingenieur regelmäßig vor Ort selbst ein Bild von den Projekten macht. Damit das System langfristig finanziert werden kann, erhebt die Stadtverwaltung eine kleine Gebühr.

Jede Region hat ihre eigenen Herausforderungen

Eines der beeindruckendsten Projekte bisher war für Reuter der Bau einer Kläranlage im Himalayagebirge auf 3.500 Metern Höhe. Die Herausforderung war, ein System zu installieren, das Temperaturen von bis zu minus 30 Grad aushält. „Die Hälfte des Jahres ist dort Frost“, sagt Reuter. Die Experten entschieden sich für ein bewachsenes Vertikalfiltersystem. Wenn es kalt ist, werden die häuslichen Klärgruben nicht entleert. „Sie sind groß genug angelegt“, sagt Reuter. Andere Probleme bereiten wiederum die Tropen, wo es viel und intensiv regnet. „Da muss man aufpassen, dass die Anlage nicht absäuft.“

Ging es früher vor allem um sauberes Wasser und Energieversorgung, stehen heute Abwassersysteme im Mittelpunkt, weiß BORDA-Geschäftsführer Stefan Reuter.
Ging es früher vor allem um sauberes Wasser und Energieversorgung, stehen heute Abwassersysteme im Mittelpunkt, weiß BORDA-Geschäftsführer Stefan Reuter. © WFB/Focke Strangmann

BORDA organisiert Fachkonferenz in Kapstadt

Die Art der Klärschlammbehandlung ist für den Erfolg eines Systems von entscheidender Bedeutung. Und zwar so sehr, dass sich 1.500 internationale Experten vom 17. bis 22. Februar 2019 auf einer Konferenz in Kapstadt nur zu diesem Thema austauschen – und das bereits zum fünften Mal. BORDA gehört zum Organisationsteam, Stefan Reuter ist verantwortlich für das inhaltliche Programm. Warum BORDA für die federführende Aufgabe ausgewählt wurde, erklärt er so: „Wir sind nicht parteiisch, sehr agil und gut vernetzt.“

Bremer Unternehmen sollen mit ins Boot geholt werden

Diese Eigenschaften will BORDA künftig auch dafür nutzen, vor Ort mehr Unterstützer zu finden. „Wenn wir weiter expandieren wollen, brauchen wir mehr finanzielle Spielräume“, begründet Reuter. Deshalb will er die Arbeit von BORDA bekannter machen, gezielt Unternehmen in Bremen ansprechen. „Wer uns kennenlernt, merkt schnell, dass es bei uns nicht um ‚Gedöns‘ geht, sondern darum, wie wir in Zukunft global mit begrenzten Ressourcen umgehen.“ Letztlich leiste BORDA, da ist sich Reuter sicher, einen „Beitrag für Frieden und Sicherheit“ in der Welt. Der Aufbau von Abwassersystemen in Entwicklungsländern stand bisher bei den meisten Unternehmen, die sich sozial engagieren, nicht auf der Prioritätenliste. Das aber wird sich wohl nicht zuletzt wegen Bill Gates ändern, der inzwischen nach eigenen Worten sogar am Abendbrottisch mit seiner Frau über den Umgang mit Kot und Fäkalschlamm redet.

Pressekontakt:

BORDA e.V. (Bremen Overseas Research & Development Association), Christoph Sodemann, Pressesprecher, Tel.: +49 421 40 89 5277, E-Mail: sodemann@borda.org


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Foto 1: Stefan Reuter ist seit 18 Jahren bei der gemeinnützigen Fachorganisation BORDA in Bremen tätig. © WFB/Focke Strangmann

Foto 2: Ein Tankwagen saugt jetzt regelmäßig die häuslichen Klärgruben in Devanahalli ab und entleert sie umweltgerecht in der Aufbereitungsanlage. © BORDA, Julia Knop

Foto 3: Ging es früher vor allem um sauberes Wasser und Energieversorgung, stehen heute Abwassersysteme im Mittelpunkt, weiß BORDA-Geschäftsführer Stefan Reuter. © WFB/Focke Strangmann


Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen berichtet bereits seit Juli 2008 monatlich über Menschen und Geschichten aus dem Bundesland Bremen mit überregionaler Relevanz herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Der Pressedienst aus dem Bundesland Bremen arbeitet ähnlich wie ein Korrespondentenbüro. Bei den Artikeln handelt es sich nicht um Werbe- oder PR-Texte, sondern um Autorenstücke, die von Journalisten für Journalisten geschrieben werden.

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28.06.2018
Chinesische Unternehmen investieren in Bremen

Bremen ist in China als einer der größten Hafenstandorte bekannt. Doch das ist nur einer der Gründe, warum es chinesische Unternehmen in die Hansestadt zieht.

Wissenschaft
18.06.2018
Algorithmen gegen den Bienenschwund

Viele Bienenarten sind gefährdet. An der Uni Bremen läuft daher das Projekt „Bee Observer“ (dt.: Bienenbeobachter): Forscher, Imker und freie Entwickler kooperieren, um dem Bienenschwund entgegenzuwirken. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Bürgern ist in dieser Form ein Novum.

Lebensqualität
15.06.2018
Garten macht Schule

Kartoffeln setzen, Getreide säen, Tiere beobachten, Müsli selber machen: Im Umweltbildungszentrum Bremen lernen Kinder und Jugendliche, wie spannend die Natur sein kann und woher unsere Lebensmittel kommen. Nicht nur die Lehrer sind begeistert.

Maritime Wirtschaft und Logistik
30.05.2018
Keine Chance für Lkw-Planenschlitzer

Lkw-Ladungsdiebstähle sind ein zunehmendes Problem für Spediteure und Versicherer. Der Bremerhavener Student Andreas Gießler hat deshalb mit seiner von ihm entwickelten „Alarmplane“ für viel Furore in der Branche gesorgt. Sobald Langfinger anfangen, eine Plane aufzuschlitzen, ertönt ein Signal und vertreibt die Täter.

Erfolgsgeschichten
25.05.2018
Glocke Bremen: Astreine Akustik

Ob die Sopranistin Cecilia Bartoli, der Bassbariton Bryn Terfel oder der Dirigent Herbert von Karajan – die Bremer Glocke hat dank ihrer herausragenden Akustik schon etliche Musikerherzen erobert. Das über die Grenzen der Hansestadt bekannte Konzerthaus im Art-Decó-Gewand wurde vor 90 Jahren eröffnet.

Erfolgsgeschichten
18.05.2018
Stuhl mit Elefantenbein: Wie Möbelbau Kulturen verbindet

Werkstatt für Designentwicklung und Möbelbau, aber auch Experimentier- und Denkraum für neue Lebensentwürfe: So beschreiben die Initiatorinnen Paula Eickmann und Tanja Engel ihr Projekt Weserholz in Bremen. Junge Menschen, die noch nicht lange hier leben, lernen tischlern – aber nicht nur. Ein neuer Ansatz, der selbst in Bayern überzeugt.

Internationales
09.05.2018
Eine Vietnamesin auf Stippvisite in Bremen

Huong Thi Hoang ist die neue Stimme der Bremer Wirtschaftsförderung in Vietnam. Das Land ist mit seiner schnell wachsenden Wirtschaft bei internationalen Investoren sehr beliebt. Nun besuchte Hoang zum ersten Mal Bremen – und erlebte an ihrem ersten Tag gleich eine große Überraschung.

Erfolgsgeschichten
27.04.2018
Zweites Leben für ausgediente Energiespender

Im Alltag sind Batterien und Akkus unverzichtbare Helfer. Doch wenn ihnen die Energie ausgeht, werden sie zum Umweltproblem. Die Redux GmbH in Bremerhaven nimmt sich diesem an: Das Unternehmen ist der weltweit führende Recycler von Gerätebatterien. Jetzt hat es auch ein Verfahren für den Umgang mit problematischen Lithium-Ionen-Akkus entwickelt.

Einzelhandel
26.04.2018
Bio-Unterwäsche made in Bremen – Zwei Kanadierinnen eröffnen Pop-up-Store

Zwei Schwestern aus Kanada produzieren und verkaufen mitten in der Bremer Innenstadt nachhaltige und biologisch zertifizierte Dessous. Warum gerade Bremen? Wir haben die beiden weitgereisten Modedesignerinnen dazu befragt.

Luft- und Raumfahrt
25.04.2018
Völlig schwerelos: Die Industrie fasst Fuß im All

Wird die internationale Raumstation ISS privatisiert? Zumindest die NASA hegt entsprechende Pläne, die Industrie in Europa zeigt sich ebenfalls interessiert. Zum Auftakt soll die in Bremen entwickelte, kommerzielle ISS-Plattform „Bartolomeo“ der Wirtschaft ein Experimentierfeld im All bieten.

Erfolgsgeschichten
20.04.2018
Meisterliches Blech

Ob Barocktrompete, Bassposaune oder Triangel – die Instrumente der Bremer Meisterwerkstatt Thein Brass genießen Weltruhm. Jazzgrößen wie Uli Beckerhoff und Klassikhelden stehen gleichermaßen auf die Handwerkskunst mit Tradition aus der Hansestadt.

Erfolgsgeschichten
23.03.2018
Von der Kunst, eine Blechbox in Szene zu setzen

Wer Altkleider, Schuhe, Elektroschrott oder abgelaufene Medikamente entsorgt, wirft sie oft in Sammelbehälter. Was viele nicht wissen: Eine große Zahl dieser Container kommt aus Bremen. Das Unternehmen JO-BA hat sich damit europaweit als Marke etabliert – und will auch in Sachen Nachhaltigkeit Zeichen setzen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
21.03.2018
Auf große Fahrt: Segelschiff „Grönland“ ist das älteste Polarforschungsschiff der Welt

Sie hat die erste deutsche Arktisexpedition im Jahr 1868 ins Nordmeer gebracht: die „Grönland“. Im Mai jährt sich der Start zum 150. Mal. Der Einmaster gehört heute zur Flotte des Deutschen Schiffahrtsmuseums in Bremerhaven, das dieses Jubiläum beim Seestadtfest mit Aktionen rund um das immer noch aktive Schiff feiert.

Wissenschaft
12.03.2018
Mit dem Eis-Maulwurf außerirdischem Leben auf der Spur

Gibt es außerirdisches Leben? Informatiker der Universität Bremen arbeiten an einer Sonde, die eines Tages auf dem Saturnmond Enceladus Leben aufspüren soll. Dort wurden bereits aktive Eisgeysire entdeckt. Darunter könnte Wasser sein: die Voraussetzung für Leben. Der nächste Test unter Extrembedingungen führt die Wissenschaftler im Sommer in die Alpen.

Internationales
09.03.2018
Süße Ware im Fass: Dewin GmbH importiert Honig aus China

Wenn die chinesischen Bienen wüssten, wie weit ihr Honig gereist ist: Im Januar 2018 kamen zehn Container mit Honigfässern aus China in Bremerhaven an. Aber war auch tatsächlich Bio-Honig drin? Natürlich! Dewin-Geschäftsführer Lin Zhao arbeitet eng mit Bremer Laboren zur Qualitätssicherung zusammen. Die Nähe zu ihnen war entscheidend für seine Standortwahl.

Start-ups
23.02.2018
Tüte statt Tonne

Das Bremer Start-up FoPo sieht sich als Lebensmittelretter: Unansehnliches, aber trotzdem schmackhaftes Gemüse und Obst wird zu Pulver verarbeitet. Es kann für Smoothies verwendet oder in den Joghurt gerührt werden. Geholfen hat bei der erfolgreichen Unternehmensgründung die Bremer Initiative kraftwerk – city accelerator bremen.

Luft- und Raumfahrt
20.02.2018
Wohnraum für den Mond

Auf dem Mond sollen eines Tages Astronauten leben und forschen, und auch eine Besiedlung des Mars ist inzwischen mehr als nur ferne Utopie. Doch wie können Menschen in außerirdischer Umgebung wohnen? Das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen arbeitet an einer Lösung.

Erfolgsgeschichten
14.02.2018
Zwölfjährige Jungstudentin feiert am Klavier Erfolge

Sophia Lewerenz ist ein Phänomen: Die Zwölfjährige ist an der Hochschule für Künste (HfK) Bremen bereits seit zwei Jahren als Jungstudentin eingeschrieben. Die Bremerin verzaubert mit ihrem Klavierspiel regelmäßig ihre Zuhörer und überzeugt auch bei internationalen Wettbewerben. Für sie schuf eine Jury sogar spontan einen Sonderpreis.

Wissenschaft
29.01.2018
Dem Geheimnis der Schokolade auf der Spur

Schokolade wird in Deutschland bereits seit Jahrhunderten konsumiert. Dennoch ist bis heute über die Inhaltsstoffe des Kakaos weniger bekannt als von anderen Genussmitteln wie Kaffee oder Wein. Das wollen Forscher der Bremer Jacobs University ändern. Für einen Schweizer Schokoladenproduzenten analysieren sie Kakaofrüchte. Dabei machten sie eine sensationelle Entdeckung.

Neu in Bremen
25.01.2018
Brefeo verkauft Möbel aus der Türkei nach Afrika

Fatih Özdemir lässt Möbel in der Türkei produzieren und verkauft sie an Kunden insbesondere in Afrika und im Mittleren Osten. Theoretisch könnte er den Handel von jedem Ort der Welt aus betreiben, aber aus gutem Grund hat er sich für Bremen entschieden und hier die Brefeo Hanse GmbH gegründet.

Wissenschaft
22.01.2018
Molekularbiologen der Universität Bremen weisen seltenes Phänomen nach

Wenn sich Pflanzen fortpflanzen, können dabei überlebensfähige Nachkommen mit drei Eltern herauskommen. In der Natur kommt dieses Phänomen so selten vor, dass es die Forschung bisher übersehen hat. Molekularbiologen der Uni Bremen haben jetzt erstmals den Nachweis dafür geliefert – und erschließen damit neues Potenzial für die Pflanzenzüchtung.

Erfolgsgeschichten
19.01.2018
Bremerhavens Hip-Hop-Wunder

Deutschlands Hip-Hop-Hoffnung kommt aus Bremerhaven. Leonie Brouwer-Pohlenz ist erst 14 Jahre alt, auf den Tanzflächen der Welt aber schon ein alter Hase. 14 Stunden trainiert sie in der Woche für ihren größten Traum: die beste Hip-Hop-Tänzerin der Welt zu werden. Das soll im kommenden Jahr endlich gelingen – bei der Weltmeisterschaft in Bremerhaven.

Internationales
10.01.2018
Warum Bremen für Savannah so wichtig ist

Die Wirtschaftsförderer von Savannah haben sorgfältig recherchiert: Auf der Suche nach deutschen Partnerstädten für Außenhandel und Kooperationen stand Bremen ganz oben auf ihrer Liste. Bei einem Delegationsbesuch in Bremen haben sie deutlich gemacht, warum ihnen die Beziehungen zum Zwei-Städte-Staat so wichtig sind.

Maritime Wirtschaft und Logistik
18.12.2017
Gute Unterhaltung an Bord: Bremer Mittelständler bringt Ton und Bild auf Megayachten

Das Bremer Unternehmen Home & Marine arbeitet in einer Branche, die ebenso von Faszination wie von größter Diskretion geprägt ist: Sie stattet Megayachten mit komplexen Entertainmentsystemen aus. Über Kunden und Aufträge wird nicht gerne gesprochen. Mehr als 100 Yachten hat Home & Marine seit der Firmengründung vor gut 25 Jahren ausgestattet.

Maritime Wirtschaft und Logistik
13.12.2017
Fischsommeliers sind Kenner ihres Fachs

Es gibt den Sommelier für Bier, Käse, Fleisch und den für Wein – für Fisch bisher aber nicht. Das hat sich geändert. An der Transgourmet Seafood Akademie in Bremerhaven absolvierten die europaweit ersten Fischsommeliers ihre Prüfungen. 2018 werden zwei weitere Fortbildungen angeboten – sie sind bereits ausgebucht.

Erfolgsgeschichten
08.12.2017
„Wir sind Sammler, aber keine Jäger“

Was viele nicht wissen: Bremen hat im Ländervergleich die zweithöchste Dichte an Stiftungen. Eine von ihnen ist die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, die große und kleine Kulturprojekte in der Hansestadt und bundesweit fördert. Für sein Mäzenatentum bekam das Ehepaar Hollweg bereits den Maecenas-Preis.

Neu in Bremen
01.12.2017
Bremen – vielfältig und international

Bunt, weltoffen, international: Bremen gehört laut aktueller Studie zu den beliebtesten Standorten für ausländische Investoren. Hier einige Unternehmen, die sich 2017 in der Hansestadt angesiedelt haben.

Brexit
30.11.2017
Alles auf eine Karte - Warum Zareer Dadachanji dank Brexit zum Deutschen wurde

Auf den Brexit wollte Dr. Zareer Dadachanji nicht tatenlos warten. Seit Anfang des Jahres hat er einen deutschen Pass. Vorteile habe der Brexit nicht, ist er sich sicher. Der Physiker baut von Bremen aus gemeinsam mit seiner Frau die Firma Model Quant Solutions auf. Deren Kunden sitzen hauptsächlich in Großbritannien.

Automotive
17.11.2017
Fahrerlose Autos der Zukunft: Bremer Wissenschaftler tüfteln mit

Am Computer arbeiten, während das Fahrzeug die Steuerung übernimmt, so könnte die Zukunft des Autofahrens aussehen. In Bremen arbeiten sie dran: Auf den Straßen sind Wissenschaftler der Universität mit einem ersten Testauto unterwegs. Erfahrungen aus der Raumfahrtforschung fließen dabei mit ein.

Maritime Wirtschaft und Logistik
14.11.2017
„Bananenschalen gehören nicht ins Meer“ – Reederei führt einzigartigen Umweltstandard in der Schifffahrt ein

Die Bremerhavener Reederei Innoven hat einen neuen Öko-Schiffstyp geschaffen: Das „Lowest Emission Vessel“ zeichnet sich durch geschlossene Kreislaufsysteme an Bord und einen umweltfreundlichen Antrieb aus. Das Unternehmen betreibt drei Schiffe, die nach diesen Maßgaben umgebaut wurden. Nun steht ein erster Neubau an.

Internationales
09.11.2017
Purpurmais und Passionsfrüchte aus Peru

Quinoa ist bereits ein Renner, Maracuja auch, aber kaum jemand in Europa kennt lila Maispulver. Das will der Peruaner Alejandro Leon ändern. Er hat die Albrecht und R GmbH in Bremen gegründet, im- und exportiert Obst und Gemüse aus Südamerika und weiß um die guten Eigenschaften von Purpurmais für die Gesundheit.

Luft- und Raumfahrt
06.11.2017
Mit Blech, Charme und Schablone – Die Rekonstruktion der Condor in Bremen ist Detektivarbeit

Sie war nicht irgendein Passagierflugzeug. Sie war eine Legende: Die in Bremen gebaute viermotorige Focke-Wulf FW 200 Condor überquerte als erstes Passagierflugzeug nonstop den Großen Teich. Dank der Hartnäckigkeit und Akribie Dutzender Bremer Rentner können sich Luftfahrtfreunde bald wieder an ihrem Anblick erfreuen.

Maritime Wirtschaft und Logistik
25.10.2017
Fischereiforschung der Zukunft

Mit einem 40 Millionen Euro teuren Neubau in Bremerhaven fasst der Bund seine Fischerei-Forschungsinstitute an einem Ort zusammen – statt wie bisher an vier. Die Arbeitsbedingungen sollen so optimiert werden. Baustart war Ende 2014, bald ziehen 150 Forscher in das High-Tech-Gebäude ein.

Luft- und Raumfahrt
23.10.2017
Raumfahrt studieren in Bremen

Wichtige Teile der Trägerrakete Ariane kommen ebenso aus Bremen wie ein Labor für die internationale Raumstation ISS oder Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo: Die Stadt an der Weser hat sich längst als einer der bedeutendsten Raumfahrtstandorte Europas etabliert. Die Uni Bremen trägt dem Rechnung und hat jetzt zwei einzigartige internationale Masterstudiengänge gestartet.

Erfolgsgeschichten
20.10.2017
Im Notfall Hypnose

Viele kennen Hypnotiseure aus dem Fernsehen oder von der Showbühne. Dass sich Hypnose in der Medizin als schonende Behandlungsmethode einsetzen lässt, ist wenigen bekannt. Das bundesweit einzigartige Ausbildungsinstitut für Notfall-Hypnose in Bremen will das ändern: Mediziner, Rettungssanitäter und Notfallseelsorger lernen dort, wie sie die Schmerzen von Patienten mit Worten lindern können.

Luft- und Raumfahrt
25.09.2017
Frische Brötchen für das Weltall

Wenn Astronauten eines Tages zum Mars fliegen wollen, müssen sie sich unterwegs mit Nahrung versorgen. Ein Teil der Lösung könnte sein, dass sie selbst Getreide anbauen und Brot backen. Das Start-up „Bake in Space“ aus Bremen ist kurz davor, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Neu in Bremen
21.09.2017
Velo Lab: mit dem Klapprad in die Selbstständigkeit

Stathis Stasinopoulos fehlte einst das ideale Klapprad für den Weg zur Arbeit durch Athen. Kurzerhand entwickelte der Ingenieur sein eigenes Modell: Folding Project ist leicht, bequem, klappbar in nur fünf Sekunden – und gab Stasinopoulos’ Leben eine unerwartete Wendung.

Erfolgsgeschichten
13.09.2017
Nah dran: Erfolgreiche Web-Serie „Wishlist“

Die Web-Serie „Wishlist“ von Radio Bremen räumt Preise ab, die zweite Staffel ist gerade abgedreht und soll noch in diesem Jahr online gehen. Der Sender knüpft damit an eine Haustradition an: Neues wagen. Nun eben für die junge Generation im Netz.

Lebensqualität
11.09.2017
Ritt auf dem Besen

Was in den Harry-Potter-Romanen begann, ist inzwischen eine der am schnellsten wachsenden Sportarten: Quidditch. Von Laien wird das Ballspiel mit Besen gerne belächelt, tatsächlich geht es dabei hart zur Sache. In Bremen findet das deutsche Qualifikationsturnier für den europäischen Cup statt.

Unternehmensservice Bremen
31.08.2017
Standortfaktoren Bremen: Mit diesen 5 Punkten überzeugt die Hansestadt Unternehmen

Airbus weiß es und Mercedes sowieso: Wenn es um Infrastruktur und Gewerbeflächen geht, sollten Unternehmen ihren Blick nach Nordwesten richten. Auf Bremen. Mit diesen Standortfaktoren überzeugt die Hansestadt.

Lebensqualität
14.08.2017
Bei den sieben Schwestern: „Ein kleines Paradies“

Im Herzen Bremens liegt eine Oase der Ruhe und Einkehr: das römisch-katholische Birgittenkloster im Schnoor. Die Schwestern tragen den gleichen Habit wie ihre Ordensgründerin vor 800 Jahren. Doch sie sind keineswegs von gestern. Gäste aller Konfessionen – oder auch ohne – sind herzlich willkommen.

Erfolgsgeschichten
11.08.2017
Wie auf Stelzen: Mit Beinprothesen zum Halbmarathon

Thomas Maletz will Halbmarathon laufen. Mit Beinprothesen. Und mit jedem Schritt auf der 21,0975 Kilometer langen Strecke will der 48-Jährige aus dem Bremer Umland zeigen: Das Leben ist lebenswert. Auch mit einer Behinderung.

Internationales
10.08.2017
Der Brexit geht um – so macht sich der EU-Ausstieg in Bremen bemerkbar

Im Juni 2016 stimmte Großbritannien über den Brexit ab, die Austrittsverhandlungen laufen. Welche Branchen in Bremen besonders betroffen sind und wie sich der EU-Austritt der Britinnen und Briten in der Hansestadt besonders bemerkbar macht.

Start-ups
21.07.2017
Der salonfähige Korn

Aus einer Schnapsidee wird ein veritables Geschäft: Gut neun Monate nach Auslieferung der ersten Flaschen zieht „Nork“ seine Kreise in ausgewählten Hamburger und Bremer Bars – und nun auch in Berlin. Der Korn kommt an.

Internationales
20.07.2017
Offshore-Windenergie: Bremen goes East, Taiwan goes West

In 2025 soll rund 20 Prozent der in Taiwan benötigten Elektrizität aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Offshore-Windenergie. Auf der Suche nach kompetenter Unterstützung reiste eine taiwanesische Delegation daher nach Bremen und wurde überrascht, wie viele Parallelen es in der Entwicklung gibt – nur sind Bremen und Deutschland Taiwan um gut 15 Jahre voraus.

Maritime Wirtschaft und Logistik
19.07.2017
Schwimmende Fischfabrik

Er fängt auf einer Reise bis zu 5.000 Tonnen Fisch und ist der letzte deutsche Hochseetrawler mit dem Heimathafen Bremerhaven: die „Jan Maria“. Das 125 Meter lange Schiff ist eine schwimmende Fischfabrik. Die Fangreisen führen bis vor die Küste von Afrika.

Wissenschaft
17.07.2017
Den Geheimnissen der Tiefsee auf der Spur

Das Leben am Meeresboden ist in vielen Teilen noch unerforscht. Die Bremer Geochemikerin Andrea Koschinsky geht den Geheimnissen der Tiefsee auf den Grund. Die Professorin von der Jacobs University will die Rolle der Spurenmetalle im Stoffhaushalt der Meere entschlüsseln.

Lebensqualität
26.06.2017
Auf den „Hunt“ gekommen: Auf den Spuren der Torfschiffer

Einst versorgten sie die Städter mit Brenntorf. Heute schippern die schwarzen Torfkähne mit den braunen Segeln mit Ausflüglern über die historischen Bremer Kanäle und Fleete. Die Touren sind nichts für Eilige. Wer mit Peter Röleke und seinem „Halbhunt“ unterwegs ist, entschleunigt automatisch.

Wissenschaft
19.06.2017
Ultraschnell mit Ultraschall zum Fischgenuss

Gefrorener Fisch, der in Rekordzeit auftaut und dazu extrem frisch schmeckt: Das Bremerhavener Institut für Lebensmitteltechnik und Bioverfahrenstechnik (BILB) hat ein neues Verfahren entwickelt, das beides möglich macht. Das System sorgt für Aufmerksamkeit in der Lebensmittelbranche.

Erfolgsgeschichten
16.06.2017
BritInnen in Bremen: Fiona Moore

Geplant war ein Jahr Praktikum in Bremen. Heute lebt Fiona seit 17 Jahren in der Hansestadt. Die freiberufliche Übersetzerin ist verheiratet, Mutter zweier Kinder und hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Sie erzählt uns, warum Bremen eine Stadt zum Bleiben, Entdecken und perfekt für Familien ist.

Neu in Bremen
15.06.2017
DEME: Fokus Offshore von Bremen aus

Hohe See, Merkur oder Borkum Riffgrund 2: GeoSea ist am Bau der größten Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee beteiligt. Projekte, die aus einer Partnerschaft mit Hochtief hervorgegangen sind und die die deutsche Tochter der belgischen DEME Gruppe aus gutem Grund von Bremen aus betreut.